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Segway oder E-Bike?

Im Schatten der Entwicklung eines zukunftsfähigen und bezahlbaren Elektroautos erfreuen sich die kleinen Geschwister der abgasfreien Fortbewegung eines regen Zuspruchs. Während die Segway-Roller immer häufiger in deutschen Städten anzutreffen sind, entwickelt sich das E-Bike (bzw. Pedelec) in den Fachhandlungen bereits zu einem Verkaufsschlager. Wo liegen die Qualitäten der beiden Zweiräder? Welches hat bessere Chancen, sich auf unseren Straßen dauerhaft durchzusetzen? Die Stadtwerke Zeitung hat in Brandenburg zwei ausgewiesene
Zweirad-Experten und Nutzer der Gefährte gefunden und dazu befragt.

Spaßgefährt oder Zukunftsmodell?
Segway-Roller:
  Hinter dem innovativen Segway-Roller steckt für mich ein zukunftsträchtiges Konzept. Gerade für kurze Wege, zum Beispiel zur Arbeit, steht er durchaus in Konkurrenz zum Auto.
E-Bike: Das E-Bike ist ein Zukunftsmodell. Alle wollen ja heute 100 werden und finden mit diesem Rad eine schonende Art, alt zu werden. Wir müssen selbst etwas tun – hiermit können wir es lange.

Worin liegt der entscheidende Vorteil?
Segway-Roller:
Sie legen rund 200 km Strecke für umgerechnet 1 EUR (Strom) zurück. Zudem können sie mit dem Roller auf engstem Raum agieren. Ein Treppensteigmodus sorgt dafür, dass sie es mit dem 50 kg schweren
Gefährt auch in höhere Etagen schaffen.
E-Bike: Sie fahren als hätten sie permanenten Rückenwind. Wollen sie zu einem Termin oder ins Büro, kommen sie dort ohne zu schwitzen an. Ideal ist das E-Bike für Menschen mit Hüft-, Becken- oder Herzschäden, die trotzdem aktiv und mobil bleiben wollen.

Wie weit reicht eine Batterieladung?
Segway-Roller:
Sie legen ohne aufzuladen rund 38 km zurück. Wir können zwei Segway-Führungen mit einer Gesamtdauer von 5 Stunden pro Tag durchführen.
E-Bike: Das hängt vom Modell ab: zwischen 40 und 150 km. Und da kaum jemand noch weiter fährt, können Sie alle Ihre Wunschtouren unternehmen.

Wo und wie lange muss ich die Batterie aufladen?
Segway-Roller:
Das direkte Aufladen - an jeder normalen Steckdose - dauert rund 6 Stunden. Sie brauchen einen handelsüblichen Kaltgerätestecker, wie er zum Beispiel auch bei PC-Rechnern verwendet wird.
E-Bike: Das Aufladen dauert zwischen 4 und 8 Stunden, erneut je nach Modell. Die Batterie kann zumeist entnommen und an ein Ladegerät angeschlossen werden. Dieses wiederum braucht eine normale Steckdose.

Wie hoch ist der Preis im Handel?
Segway-Roller:
Der liegt mit rund 8.000 EUR sicher sehr hoch. Sie brauchen mindestens einen Mofa-Führerschein und ein Haftpflichtkennzeichen.
E-Bike: Er beginnt bei 500 EUR und ist nach oben offen – je nach Ausstattung. Wer Spaß haben will, sollte 2.000 EUR ausgeben.

Ist das Gerät reparaturanfällig?
Segway-Roller:
Nein, es gibt ja kaum Verschleißteile. Eventuelle Reparaturen nimmt der deutsche Generalimporteur vor, abzuwickeln über den jeweiligen Händler.
E-Bike: Auf keinen Fall! Ein Akku reicht für rund 1.000 Aufladungen. Rechnen sie das um auf die Reichweite, sind bis zu 150.000 km drin.

Was ist Ihr Hauptargument für den Kauf?
Segway-Roller:
Ganz klar: der Spaßfaktor. Für Gehbehinderte kann er aber auch ein dankbares Hilfsmittel sein. Sie erreichen eine maximale Geschwindigkeit von 20 km/h. www.ruppin-kult-tour.de (Lindow/ Wutzsee)
E-Bike:Man muss beim Fahren nie kämpfen! Meine 72 Jahre alte Mutter ist begeisterte Nutzerin und legt jährlich rund 5.000 km damit zurück. www.fahrradcenter-lutzhesslich.zeg.de