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Vergleichportale nur Mittelmaß

Berlin (energate) – Bei zehn von Stiftung Warentest untersuchten Vergleichsportalen bekam keiner der Anbieter die Note „gut“ oder „sehr gut“. Fünf Portale bekamen die Note „befriedigend“, vier „ausreichend“, ein Portal erhielt „mangelhaft“. Anita Stocker, Chefredakteurin von „Test“, kritisierte vor allem die Voreinstellungen der Online-Portale. Die meisten Portale würden ihre Seiten so gestalten, „dass dubiose Dumpingtarife auf vorderen Plätzen landen“. Einige Portale würden diese zwar über Filter ausschließen, deren Datenbanken seien aber veraltet oder lieferten intransparente Preisprognosen.
Am besten mit einer Note von 2,6 schnitt Verivox ab. Check24 (3,0) und Toptarif (3,2) folgen auf den weiteren Plätzen der Anbieter mit kostenfreier Wechselmöglichkeit. Hier kritisierten die Tester in der Regel die wenig verbraucherfreundlichen Angebote der sieben getesteten Anbieter, diese reichten von „befriedigend“ bis „mangelhaft“. Schlechtester Anbieter in dieser Kategorie ist Preisvergleich.de mit der Note 3,7. Der einzige kostenpflichtige Anbieter „Hauspilot“ bekam die Note 2,8. Die beiden Vergleichsportale ohne Wechselmöglichkeit - energieverbraucher.de und stromtarife.de - erhielten die Noten„befriedigend“ (2,9) und „mangelhaft“ (4,9).
Die Tester kritisieren vor allem, dass es für unkundige Verbraucher schwierig sei, den fairsten Tarif für sich zu ermitteln. „Richtige Preise und aktuelle Tarife liefern die meisten. Daran liegt es nicht“, heißt es bei „Test“. Die Portale stellten die Filter aber oft so ein, dass auf den vorderen Plätzen in den Ergebnislisten überwiegend verbraucherunfreundliche und daher unfaire Angebote landeten. Unter „unfaire Tarife“ werden in den Testergebnissen Vorkasse, ein großer Neukundenbonus, lange Laufzeiten, Strompakete und fehlende Ökosiegel gelistet.
Kritisiert wird von „Test“ zudem, dass die Vergleichsportale hohe Einsparungen bei einem Wechsel versprechen - Testsieger Verivox beispielsweise bis zu 1.000 Euro. Diese Einsparung sei mit einem fairen Tarif aber nicht zu erzielen. „Wer weiß, welche Häkchen er setzen oder wegklicken sollte, kann mithilfe von Portalen seine Stromrechnung je nach Wohnort um etwa zehn bis 20 Prozent drücken“, so „Test“-Chefredakteurin Stocker.//sa